Leserkreis 11.03.2013

Dieses Mal sind wir zum Lesekreis zusammengekommen, um uns mit plattdeutschen Texten zu beschäftigen. Heike Kurbjuhn trug aus dem Buch „So spricht Schleswig-Holstein“ vor. Schnell kam es unter den Teilnehmern zum regen Austausch verschiedener plattdeutscher Wörter und ihrer Bedeutung. Wörtern. Jeder konnte eigene Erfahrungen mit der plattdeutschen Sprache vorbringen. Es wurden auch Ähnlichkeiten zur dänischen Sprache festgestellt. Weiter ging es mit „Watt mutt datt mutt“  – ein Buch mit plattdeutschen Texten, aus dem Gisela Thomsen gekonnt eine Geschichte zum Schmunzeln vortrug. Auch Ina Müller war an diesem Abend vertreten. Seit langem mit unterschiedlichen Formaten im Fernsehen vertreten, verschafft sie in ihren Büchern und Liedern der plattdeutschen Sprache und ihrer Kultur neuen Raum. Aus dem Buch „Schönheit vergeiht, Hektar besteiht“ gab Anke Brockmann eine Geschichte zum Besten – sehr zum Vergnügen ihrer Mutter Gisela Thomsen, die die Aussprache ihrer Tochter lustiger fand als das Vorgetragene selbst.

Abschließend wurden noch einmal eigene Erfahrungen ausgetauscht. Zum Teil waren die Teilnehmer mit der plattdeutschen Sprache aufgewachsen, bei später geborenen war in der Kindheit alles Plattdeutsche verpönt – es galt als nicht „fein genug. Doch den Eltern zum Trotz schnappte man einiges bei den Großeltern auf. Aber die Zahl derer, die die Sprache weitergeben können, wird immer kleiner. Schade.

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